11.05.2017:

Woche der Betreuung und Pflege


„Demenzia“ heißt „der Geist schwindet!“


Pfarrer Kohl und drei Bürgermeister leisten aktive Pflege bei Kranken in Caritasheim


Im Rahmen der Woche der Pflege und Betreuung öffnete die Betreuungsgruppe der Teisnacher „Seniorenstub´n“ der Caritas Krankenpflegestation Böbrach für einen Tag die Tore, um zu zeigen wie demenzkranke Personen richtig betreut werden. Dazu wurden, neben den Bodenmaiser Pfarrer Alexander Kohl, auch die Bürgermeister der Gemeinden im Einzugsgebiet eingeladen, um ein paar Stunden mit den Patienten zu verbringen. Und tatsächlich nahmen mit Joachim Haller (Bodenmais), Werner Blüml (Böbrach) und Willi Dietl (Patersdorf) drei Gemeindeoberhäupter die Gelegenheit wahr, um den Alltag dieser meist isolierten Menschen näher kennenzulernen.
Die Gerontopsychiatrische Fachkraft Bäberl Muhr führte eingangs in einem sehr anschaulichen Referat, nachdem die Patienten von den prominenten Gästen teils schon von zu Hause abgeholt wurden, bei Kaffee und Kuchen in die sehr verbreitete Krankheit ein.
Demenz ist der Fachausdruck für Hirnleistungsstörung und wird aus dem lateinischen Wort „demenzia“ abgeleitet, was bedeutet: „der Geist schwindet“. Demenz muss es wohl schon vor tausend Jahren gegeben haben, weil ein altes christliches Gebet um Gottes Schutz vor „Sünde und wirren Gedenken“ bittet, gibt Frau Muhr einen kurzen Einblick über die Geschichte.
Demenz ist offenbar ganz eng mit der demografischen Entwicklung der immer älter werdenden Bevölkerung verbunden, wenn man sich vor Augen führt, dass die 65 - 69jährigen lediglich mit 2%, aber die 90jährigen mit 30% betroffen sind, folgert die Referentin weiter, wobei der Alzheimer Demenz am häufigsten auftritt. Dabei verläuft die Krankheit nach der Feststellungsdiagnose in drei Phasen, die oft auch verschwimmen. Immer mehr tritt aber die verlorene Brücke zwischen Kurz- und Langzeitgedächtnis hervor, die Frau Muhr im Regensburger Lebensflussmodel veranschaulichte. Mit einem roten Seil wird das Leben mit seinen Erinnerungsschatz in Ordnern dargestellt, die sich in eine große Bibliothek anreichern. Die Demenz lässt dann diese „Ordner“ in rückwärtiger Reihenfolge abbröckeln, so dass schließlich nur mehr die Reste aus der Jugendzeit und große starke emotionale Erlebnisse in Erinnerung sind. Damit bricht die Kommunikationsmöglichkeit mit der Umgebung langsam weg.
In der ersten Phase der leichten Demenz, die ein bis 3 Jahre dauert, werden Termine vergessen, offensichtliche Probleme ignoriert, Kontakte mehr und mehr abgebrochen. In Phase zwei, die 4 bis 8 Jahre dauern kann, ist der Alltag nur mehr mit Hilfe zu bewältigen, eine Persönlichkeitsveränderung, der eingeschränkte Wortschatz wird offensichtlich. Schließlich mündet die Krankheit in einen massiven Pflegebedarf von 24 Stunden und einem völligen geistigen Abbau.

Als Prävention für die noch gesunden Menschen appelliert Frau Muhr neugierig zu sein, viele soziale Kontakte zu pflegen und viel Bewegung an der frischen Luft zu haben. Beim Umgang mit den Kranken ist Wertschätzung und nochmals Wertschätzung zu zeigen. Es ist dringend zu berücksichtigen, dass sich der Kranke nicht der gesunden Welt anpassen kann, so dass sich eben der Gesunde auf Augenhöhe in die Welt der Kranken begeben sollte, um ihm den nötigen Respekt entgegen zu bringen. Bei der Kommunikation sollte man ruhige kurze Sätze mit Blickkontakt verwenden und nie auf eine Diskussion einlassen. Auf Nachfrage von Pfarrer Kohl appellierte Bärbel Muhr dringend, wenn möglich, zur häuslichen Pflege, weil Demenz eine Krankheit ist, bei der sich die Patienten meist nur mehr in der Familie wohl fühlen.  
Dem Ziel der entgegengebrachten Wertschätzung diente deshalb auch der Nachmittag der Kranken mit dem Pfarrer und den Bürgermeistern. Über mehrere Stunden verbrachten die prominenten Gäste in der Seniorenstub´n, unterhielten sich mit ihnen, machten mit  den dankbaren Senioren Pantomimenspiele und sangen sogar schließlich mit ihnen: „Wir sand vom Woid dahom!“ Eine gemeinsame Brotzeit umrahmte einen gelungenen Nachmittag, so dass die Pflegedienstleiterin Anita Dietze zufrieden allen Beteiligten dankte und den Ehrengästen ihre ausdrückliche Hochachtung aussprach.      

Die ambulante Krankenpflegestation des Caritas Verbandes wurde zum 1. Jan. 2016 gegründet und ist eine Fusion der ambulanten Pflegedienste Böbrach und Teisnach.
Träger dieses ambulanten Pflegediensteinrichtung ist Arbeitsgemeinschaft der Caritas Sozialstation St. Elisabeth – Bodenmais, Böbrach, Teisnach, Viechtach. Der Verein für diese Arbeitsgemeinschaft hat seinen Sitz in Böbrach, deren katholische Kirchenstiftung Rechtsträger nach außen ist.  Mitglieder sind die Kath. Kirchenstiftung Teisnach, Bodenmais und Böbrach, sowie der Kreiscaritasverband Viechtach. Die Arbeitsgemeinschaft wird vom Vorstand geleitet. Vorsitzender ist dort der Bodenmaiser Pfarrer Alexander Kohl, er wird vertreten vom Teisnacher Pfarrer Tobias Magerl. Johann Forster aus Böbrach ist mit Geschäftsführungsaufgaben betraut.  In der Seniorenstub´n werden dreimal wöchentlich durchschnittlich 10 Patienten von einer Gerontofachkraft und ehrenamtlichen  Helferinnen liebevoll und  professionell betreut.  

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Die Ehrengäste beim Beginn ihren sozialen Nachmittags. Hier hilft Pfarrer Alexander Kohl einer Patientin beim Aussteigen aus dem Bus. Mit dabei v.l. Bürgermeister Willi Dietl (Patersdorf),  Stellv. Pflegedienstleiterin Tanja Steingasser, Helfer bei der Geschäftsführung Johann Forster, Pflegedienstleiterin Anita Dietze, Pfarrer Kohl mit den Patientinnen,  Bürgermeister Joachim Haller (Bodenmais), Bürgermeister Werner Blüml (Böbrach) und die Gerontofachkraft Gerda Wolfsegger


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Die gerontopsychiatirische Fachkraft Bäbel Muhr aus Böbrach zeigt im Regensburger Lebensflussmodel anschaulich den Gedächtnisverlust von Demenzkranken auf.




24.06.2016:

„Ein Pfarrer muss stark  sein wie ein Löwe!“    


Pfarreien-Gemeinschaft Teisnach-Patersdorf  feiert 10jähr. Priesterjubiläum ihres Pfarrers Tobias Magerl mit über 400 Gläubigen


Durchaus feierlich begann er, der Festgottesdienst zum  besagten Priesterjubiläum, als beim Einzug  35 Ministranten hinter dem Kreuz durch den Mittelgang der vollbesetzten Teisnacher Pfarrkirche zum Altar zogen. In Begleitung von Tobias Magerl befand sich auch sein aus Niederwinkling stammender Studienkollege Andreas Ring, der ebenfalls sein 10jähr. Priesterjubiläum feierte und derzeit an der Universität Regensburg wissenschaftlich mit seiner Doktorarbeit beschäftig ist. Als dritter Pfarrer dabei war Josef Hausner aus Deggendorf, noch Kaplan, aber ab September in Ottering bei Dingolfing eine große Pfarrei übernimmt. Den Reigen der Geistlichkeit vervollständigte schließlich der örtliche Pfarrvikar Pater Joseph Kanamkudam, so dass sich vor dem Hochaltar mit der Ministrantengarde ein würdiger und festlicher Rahmen einfand. Unter den Gläubigen waren auch die Eltern von Tobias Magerl und Andreas Ring.
In seiner Eröffnungsrede erinnerte Pfarrer Tobias Magerl an seine Priesterweihe, zusammen mit seinem Kollegen Andreas Ring, am Festtag des Hl. Johannes des Täufers am 24. Juni 2006 im Dom zu Regensburg. Gleichzeigt zeigte er sich ergriffen von den mühevollen Vorbereitungsarbeiten für das Priesterjubiläum die zum Großteil von den  Pfarrgemeinderatssprecherinnen Christine Oswald und Ursula Dachs, sowie Friedl Treimer geleistet wurden.

Ein Höhepunkt der Messfeier war die Predigt von Pfarrer Josef Hausner, die zu einer fast philosophischen Laudatio des Pfarrerseins in der heutigen Zeit wurde. Zu den beiden Jubilaren gewandt, von denen er insbesondere Pfarrer Magerl aus der bayerischen Klerusfußballauswahl kennt, bedauerte er eingangs schmunzelnd deren Anhängerschaft für den Fußballverein 1860 München. Dann aber leitete er über zum Wappentier dieses Fußballvereins, den Löwen. Nach den vielen Träumen der Jungpriester nach der Weihe wird man schnell ernüchtert im priesterlichen Alltag, etwa bei Beerdigungen, halbleeren Gotteshäusern und sonstigen oft unnötigen Querelen. Ernüchternd sei beispielgebend jedes Mal der äußere Aufwand  etwa um die Erstkommunion und dann muss man feststellen, dass die Kinderbänke in der Kirche wieder leer bleiben. Hier könnte man oft losbrüllen wie ein Löwe, so nahm der Festprediger den Faden wieder auf und warf nachdenklich die Frage auf: „Darf auch ein Pfarrer Ansprüche an einer Pfarrgemeinde haben?“   Er beendete seine gut nachvollziehbaren Gedanken mit der  Würdigung für die beiden Jubilare, dass beide zwar stark seien wie Löwen, aber eben dann doch nicht losbrüllen, sondern ausgleichend und beständig im Auftrage Gottes weiterarbeiten. Und nochmal in der Fußballersprache verglich er den Pfarrer mit der „10“ als Regisseur im kirchlichen Leben, der Antreiber, Taktgeber und Lenker sein muss. Josef Hauser übergab anschließend je einen kleinen Spielzeuglöwen als Zeichen an die beiden Jubilare.

Christian Berger verlas bei den Fürbitten nochmals die Anliegen der Gläubigen, dass Gott den beiden Priester auch in Zukunft  genügt Kraft für deren Werk geben wolle.
Auch der Kirchenchor unter der Leitung von Isolde Pollwein lief zur Hochform auf, galt es doch die anspruchsvolle Messe des französischen Komponisten Theodor Dubois aufzuführen und zum Ohrenschmaus für die Kirchenbesucher wurde. Den musikalischen Rahm dazu gab gewohnt perfekt Organist Michael Pollwein.

Beim Pfarrfamilienabend im vollbesetzten Schnupferfestzelt auf dem Festplatz fanden sich eine bunte Mischung von Pfarrangehörigen aus den drei politischen Gemeinden, angeführt von Bürgermeisterin Rita Röhrl aus Teisnach,  Bürgermeister Willi Dietl aus Patersdorf, auch 2. Bürgermeister Richard Gruber aus Geierstahl, sowie Pfarrgemeinderatsvertreter und Vertreter der Kirchenverwaltung aus den beide Pfarreien Patersdorf und Teisnach ein. Sehr geistreich und anschaulichen  würdigten die beiden Pfarrgemeinderatssprecherinnen Christine Oswald und Ursula Dachs  in Gedichtform das bisherige Wirken von Pfarrer Tobias Magerl und schlossen: „Wir sagen Dir lieber Herr Pfarrer, vergelt`s Gott!“ Als Geschenk der beiden Pfarreien Patersdorf und Teisnach übergaben sie u.a. eine Messtasche für Utensilien eines Pfarrers auf Reisen und eine Passionskrippe, die den Einzug Jesu in Jerusalem bis hin zur Auferstehung darstellt. Auch Andreas Ring freute sich über eine liturgischen Stola, die er von den beiden überreicht bekam.

Bürgermeisterin Rita Röhrl übernahm stellvertretend auch für die anderen Bürgermeister die Würdigung der politischen Gemeinden.
Insbesondere seine menschliche und direkte Art sei bei den Waldlern gut angekommen und sie sei ihm dankbar für die vielen sozialen Einsätze. Er sei persönlich und auch mit seinen Kollegen, die grade des Festgottesdienst feierten, Sympathieträger für die Kirche und habe auch bei ihr einen starken Eindruck hinterlassen. Abschließend meine sie leicht schmunzelnd: „Bei uns, das hat`s a Pfarrer fein – hier ist er Mensch, hier darf er sein!“.  
Pfarrer Tobias Magerl war es vorgehalten in einem merklich emotionalen Schlusswort zunächst allen Helfern der Jubiläumsfeier zu danken und schließlich mit einem „großen vergelt`s Gott“ in die Runde allen Festteilnehmer für ihr zahlreiches Kommen zu danken.  

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Bild "Pfarrei Teisnach:Priesterjubilaeum.JPG"


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Neuer Bus für die Caritas-Sozialstation

Behindertengerechte Ausführung – Segnung durch Pfarrvikar Joseph Kanamkudam


Die Freude und Erleichterung war ihnen anzumerken den Verantwortlichen der Caritas-Sozialstation St. Elisabeth um ihrer Leiterin Anita Dietze über den neuen  Bus, der aufwendig umgebaut wurde und am Mitarbeiterstützpunkt und Seniorenstube Teisnach übergeben wurde. Damit können jetzt Personen barrierefrei und behindertengerecht befördert werden.  Insbesondere die 24 meist teilzeitbeschäftigten Angestellten der Station sind körperlich immer wieder schnell an ihre Grenzen geraten, weil die pflegebedürftigen Patienten oft nicht ganz einfach in ein Fahrzeug zu verbringen waren.
Die Katholische Kirchenstiftung Teisnach um Kirchenpfleger Hans Edenhofer entschlossen sich deshalb noch im vergangen Jahr dieses neue Fahrzeug im Wert von ca. 30.000 € anzuschaffen. Es handelt sich um einen Opel „Vivaro“ Langversion, mit sparsamen Dieselmotor. Ein Vorführwagen mit elektrischer Hebebühne und elektrisch ausfahrbarer seitlicher Trittstufe, erklärte Friedrich Engl vom Pfarrgemeinderat Patersdorf, der bei der Organisation sehr behilflich war.
Es wurde bewusst so gewählt, dass es mit einem normalen Autoführerschein gelenkt werden darf, so dass sich künftig durch den erleichterten Transport für die Sozialstation durchaus neue Möglichkeiten eröffnen sollten. Der Bus ist das einzige Großfahrzeug  der zwischenzeitlich auf insgesamt auf 8 Kraftfahrzeugen angewachsenen Flotte der Station, so die Leiterin Frau Dietze und ging jetztin den Besitz der Caritas Sozialstation über. Träger der Station mit Hauptsitz in Böbrach ist die Arbeitsgemeinschaft Pfarrkirchenstiftung Bodenmais, Böbrach, Teisnach und dem Dekanats-Caritasverband Viechtach. In diesem Zusammenhang machte die Leiterin der Station darauf aufmerksam, dass die Betreuungszeiten dienstags, mittwochs und Donnerstag vorgesehen sind. Bei Bedarf sollte telefonisch unter der Nummer 09923/1230 Kontakt hergestellt werden.
Das Versorgungsgebiet der Station erstreckt sich dabei auf über 100 Patienten in den Gemeinden Bodenmais, Böbrach, Geiersthal, Teisnach und Patersdorf. Bei der Segnung dieser gewiss sinnvollen Anschaffung bat Pfarrvikar Joseph Kanamudam um Gottes Beistand für alle, die mit dem Fahrzeug in Straßenverkehr teilnehmen und dass sie alle wieder gesund nach Hause kommen wollen.

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Stolz präsentieren die Verantwortlichen mit Pfarrvikar Joseph den neuen Bus kurz nach der Segnung: v.l Pfarrvikar Josef Kanamkudam, Gisela Suchy (Sekretärin der Station), Gerda Wolfsegger (Mitarbeiterin, Altenpflegerin und Geronto-Fachkraft), Christine Oswald (Pfarrgemeinderatsvorsitzende Patersdorf-Teisnach) Friedrich Engl (Pfarrgemeinderat Patersdorf), Anna Niedermeier (Kichenverwaltung Teisnach), Hans Edenhofer (Kirchenpfleger Teisnach)  und Anita Dietze (Leiterin der Caritas Sozialstation)      Foto: Herbert Fuchs

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Das Kleiderkammerl ist umgezogen!


Das Kleiderkammerl, das bisher in der Deggendorfer Str. 14 untergebracht war, ist nun umgezogen in die Adolf-Pfleiderer-Straße 3 in Teisnach und trägt nun den Namen "Mosaik".
Viele fleißige ehrenamtliche Helfer um die Leiterin, Frau Sieglinde Gens, haben den Umzug unter kräftiger Mithilfe der Arbeiter des Teisnacher Bauhofes in die neuen hellen und freundlichen Räume des ehemaligen Schlecker-Ladens vollbracht.
Am 2. März 2016 erfolgte die feierliche Einweihung des neuen Sozialkaufhauses "Mosaik" durch Pfarrer Tobias Magerl in Anwesenheit von Bürgermeisterin Rita Röhrl und vielen fleißigen Helfern.

Geöffnet ist das neue "Mosaik" vorerst jeden Montag von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr und jeden Mittwoch von 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr.
Im 'neuen Kleiderkammerl' arbeitet künftig auch ein Schneider, so dass alles, was nicht passend ist, passend gemacht werden kann.
Hier sind einige Bilder von der Einweihung:     (durch einen Klick auf die Bilder werden diese vergrößert dargestellt)

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Im "Viechtacher Bayerwald-Boten" vom 03. März 2016 war dazu auf Seite 25 folgender Pressebericht zu finden:

Teisnacher Sozialkaufhaus startet mit kirchlichem Segen

Viel Lob von Pfarrer Tobias Magerl und Bürgermeisterin Rita Röhrl für Betreiber und Helfer von „Mosaik“

Herbert Fuchs

Teisnach. Eine Reihe von Gratulanten und Ehrengästen konnte Pfarrer Tobias Magerl als Chef der katholischen Kirchstiftung Teisnach bei der offiziellen Einweihung des erweiterten Sozialkaufhauses „Mosaik“ in der Adolf-Pfleiderer-Straße gestern Vormittag begrüßen.
Neben Bürgermeisterin Rita Röhrl und Pater Joseph waren auch Vertreter der Kirchenverwaltung, der Sozialstation, der benachbarten Geschäftswelt und auch eine Reihe von sonstigen Unterstützern in das festlich eingerichtete Kaufhaus gekommen. Besonders aber begrüßte der Pfarrer die Leiterin des Sozialkaufhauses Sieglinde Gens mit ihren vielen Helferinnen und Helfern, denen er ganz ausdrücklich dankte. Als Zeichen des Dankes überreichte er den Damen eine Rose und schüttelte jedem Herrn die Hand.

Ausdrücklich betonte er die Unterstützung durch die Gemeinde Teisnach mit Bürgermeisterin Rita Röhrl und dankte auch den Arbeitern vom Bauhof. Stellvertretend dafür bekam auch die Bürgermeisterin eine Rose vom Pfarrer. Ausdrücklich bedankte sich Pfarrer Magerl auch bei der örtlichen Geschäftswelt, die immer wieder helfend eingreife.
Bevor Tobias Magerl den Segen für das neue Kaufhaus sprach und damit offiziell die Einrichtung einweihte, lobte Sieglinde Gens nochmals alle ihre Helfer und hob die Bedeutung dieser Einrichtung hervor. Viele Leute sind einfach froh, wenn sie ihre gut erhaltenen Kleider nicht einfach wegwerfen müssen und sogar einen guten Zweck erfüllen können, so die Leiterin der Einrichtung.
In dieselbe Richtung argumentierte auch die Bürgermeisterin, die von einem Armuts- und Bedürftigkeitsproblem in der Gesellschaft sprach. Sie freue sich, dass das „Mosaik“ ein sehr ansprechendes Geschäft in einem passenden Ambiente geworden sei. Dass dabei neben den vielen guten Geistern auch Asylbewerber mithelfen, freue sie ganz besonders und dankte diesen Personen ebenfalls.

Als selbstverständlich erachte sie in diesem Zusammenhang die Unterstützung durch den Bauhof der Gemeinde. Zu Pfarrer Magerl gewandt meinte sie mit einem Augenzwinkern, dass sie noch nie eine Rose von einem Pfarrer bekommen hätte und dieser hoffentlich deshalb keine Karriereprobleme bekomme.
Zum Schluss übergab der Vertreter den Genobankfiliale Geiersthal, Johannes Krippner, einen Spendenscheck an Sieglinde Gens als Zeichen anhaltender Unterstützung.


Vorstehender Pressebericht aus der PNP vom 03.03.2016 im PDF-Format