06.06.2018:

Pfarr- und Gemeindebücherei in Teisnach erfreut sich großer Beliebtheit


Vor kurzem besuchten Pfarrer Tobias Magerl und Bürgermeister Daniel Graßl die Pfarr- und Gemeindebücherei in Teisnach. Über deren Besuch freuten sich die ehrenamtlichen Büchereimitarbeiterinnen Luise Hacker, Ingrid Rebel und Sophie Kain-Leidl. In ein paar Jahren kann die Bücherei Teisnach auf ihr 100 jähriges Bestehen zurückblicken. Angefangen hat alles 1922 in den Räumen der Mallersdorfer Schwestern als Pfarrbücherei. 1973 kam der Zusammenschluss mit der „Gemeindlichen Volksbücherei“ und der Standort der Bibliothek wurde in die Bahnhofstraße verlegt. Seit 1982 befindet sich die Bücherei nun im 1. Stock des Teisnacher Rathauses. Das Büchereiteam ist jeden Donnerstag von 15 Uhr bis 18 Uhr und jeden Sonntag direkt im Anschluss an den Gottesdienst von 11 Uhr bis 12 Uhr für die Besucher vor Ort. Nur an Feiertagen sowie zwischen Weihnachten und Neujahr ist die Bücherei geschlossen. 4366 Medien - von Sachbüchern, über Kinderbücher, Bilderbücher, Jugendbücher, Gartenbücher, Krimis, Thrillers, Historische Schriften und Romane können auch Hörbücher bei der Bücherei ausgeliehen werden. Anregungen von Lesern über neues Buchmaterial werden von den Mitarbeiterinnen gerne entgegengenommen. Der Medienbestand und deren Verfügbarkeiten können jederzeit online auf der Internetseite www.biblino.de/teisnach eingesehen werden. In den letzten Jahren erfreute sich die Bücherei sowohl bei Kindern, als auch bei Jugendlichen und Erwachsenen immer größerer Beliebtheit. Eine große Auswahl, immer auf dem neuesten Stand und eine freundliche Beratung, so beschreibt eine Besucherin die Bücherei in Teisnach. Der große, übersichtliche und freundlich gestaltete Raum lädt alle Bücherbegeisterten zum Verweilen ein, um sich geeignetes Lesematerial auszusuchen. Hervorzuheben sind unter anderem die Bücherempfehlungen oder auch die kleine „Leseecke“ für die jüngsten Besucher.
Eine Jahresgebühr wird in der Pfarr- und Gemeindebücherei nicht erhoben. Es erfolgt lediglich eine Registrierung in der Büchereikartei und für jedes ausgeliehene Buch oder Hörbuch wird eine kleine Gebühr, welche sich zwischen 0,10 € und 1,00 € bewegt, erhoben. Neben der Pfarrei beteiligen sich der Markt Teisnach und die Gemeinde Geiersthal finanziell an der Bibliothek.

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04.06.2018:

Fernsdorfer Kirchenumfeld


Schon seit Jahren war die Notwendigkeit erkannt und jetzt wurde sie auch Umgesetzt, die Renovierung und teilweise Neugestaltung des Kirchenumfeldes der Filialkirche Pius X in Fernsdorf. Auch an der im Jahre 1959 erbaute und immer gut gepflegten schmucken Filialkirche der Pfarrei Geiersthal-Teisnach waren Ausbesserungs- und Renovierungsarbeiten notwendig, zudem  wollten die Verantwortlichen auch endlich einen barrierearmen Zugang schaffen, damit der Innenraum auch für Kinderwagen und besonders für Personen zu erreichen ist, die auf Gehilfen oder sogar auf Rollatoren angewiesen sind. Dies war aufgrund von bisher zwei Treppenstufen nicht so einfach möglich.

Schon im November des vergangenen Jahres wurden die Arbeiten begonnen, wozu auch sehr viel Eigenleistung geleistet worden ist. Hier zeichnete sich insbesondere der örtliche Mesner Georg Wölfl aus, so loben Kirchenpfleger Hans Edenhofer und Pfarrer Tobias Magerl. Edenhofer schätzt den Einsatz des „Wölfl Schoß“ auf über 150 Stunden, so dass auch ihm zu verdanken ist, dass die zu erwarteten Kosten wohl im vierstelligen Bereich bleiben werden. Um generell die Trockenlegung schaffen zu können, musste im nördlichen Teil des Krichengartens das Niveau um über 50 cm gesenkt werden und ausufernde Bepflanzung zurückgenommen werden. Dann war eine mit Rolkies überfüllte Sickerleitung in 1,20 m Tiefe um den gesamten Bau notwendig, die bisher gar nicht vorhanden war. Gleiches gilt für die Dachentwässerung des Eingangsbereiches. Schwerpunkt war schließlich die Ausgestaltung eines barrierearmen Zuganges, der sowohl Oberflächenwasser vom Innenraum der Kirche zurückhalten, gleichzeitig aber einen stufenlosen Zugang ermöglichen sollte. Man entschied sich für die große Lösung und machte den gesamten Kirchenvorplatz deutlich breiter und hob das Höhenniveau von der Ortsstraße zum Kircheneingang vorsichtig an, so dass dort jetzt nur noch eine Treppenstufe von 12cm Höhe auf die Kirchenbesucher wartet.    

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04.05.2018:

Grenzüberschreitende Freundschaft

Bayerisch-böhmische Begegnung des III. Ordens des Hl. Franziskus


Der gemeinsame Glaube überwindet Sprach- und Landesgrenzen. Dies wurde jüngst wieder deutlich beim Besuch einer Abordnung des III. Ordens des Hl. Franziskus (OFS) aus dem böhmischen Schüttenhofen (Sušice) bei den Ordensmitgliedern in Teisnach. Zusammen mit dem geistlichen Assistenten P. Krystof vom Schüttenhofener Kapuzinerkloster zelebrierte Pfr. Tobias Magerl die Hl. Messe in der Teisnacher Pfarrkirche. Anschließend nutzten die Freunde des Hl. Franziskus aus beiden Ländern im Teisnacher Pfarrheim die Gelegenheit um gemeinsam zu beten, zu singen und sich auszutauschen. Leider war dies zugleich der Abschiedsbesuch von P. Krystof, der in Kürze nach Brünn versetzt wird. Alle Beteiligten waren von der Hoffnung erfüllt, dass auch mit seinem Nachfolger die freundschaftliche Verbundenheit weiter gepflegt werden kann.

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Ordensmitglieder aus Teisnach und Schüttenhofen mit P. Krystof (2. von rechts) und Pfr. Tobias Magerl (4. von rechts) vor der Teisnacher Pfarrkirche    Foto: Blache




29.04.2018:

28 Kinder zum ersten Mal am Tisch des Herrn

Pfarrgemeinde Geiersthal-Teisnach feiert bei herrlichem Sommerwetter die Hl. Erstkommunion


Auch der herrlich sonnige Frühlingssonntage war es, der den feierlichen Einzug der Kommunionkinder, begleitet mit den Ministranten und Pfarrer Tobias Magerl durch das Hauptportal in die mit gelbweißen Bändern und Blumen ansehnlich geschmückten Pfarrkirche St. Magdalena zu einer besondere Feier werden ließ. Dazu wertete Schulleiterin Irene Luber durch ihre persönliche Beteiligung und die Anwesenheit der jeweiligen Klassenlehrerinnen aus Teisnach, Geiersthal und des Förderzentrum Viechtach den Tag auf und zeigten dadurch die enge Verbundenheit der Schule mit den Kindern und den hohen Stellenwert dieses kirchlichen Feiertages.
Dazu war die Pfarrkirche mit den Familienmitgliedern, Verwandten und Freunden der Kommunionkinder mit über 400 Gläubigen voll besetzt und im Altarraum erwartet die von Karin Besendorfer bestens eingeübte Miniband, verstärkt durch den Jugendchor, durch einen erfrischenden Messgesang den jungen Christen den überragenden Charakter des Tages.
Bei der Einführung freute sich Pfarrer Magerl mit den Kommunionkindern, weil nun die wochenlange Vorbereitung und Vorfreude jetzt endlich ein Ende habe. Schon bei der Lesung führte der Lektor aus dem 1. Johannesbrief mit den Worten: „Wir alle sind Kinder Gottes, wenn wir ihn finden!“ auf das übergreifende Thema hin. Pfarrer Magerl versuchte bei seiner Predigt die Frage der Jünger Jesu, wo er den wohne, in die Gegenwart zu projizieren.  Konkret fragte er die Kinder, was würdet ihr den Jesus fragen, wenn er jetzt gerade durch die offene  Kirchentüre von Teisnach kommen würde. Aufgrund der biblischen Überlieferungen fielen uns wohl sehr viele hochinteressante Fragen wie die Brotvermehrung oder die Auferstehung ein. Aber auf die Frage „Wo wohnst du“ wäre wohl kaum jemand gekommen, weil man heute eher die Handynummer als Kontaktadresse austauscht. Früher war aber die Wohnadresse ein überragendes und oft einziges Persönlichkeitsmerkmal, wo man einen Menschen auch besuchen konnte. Und Jesus bat bei der Geschichte im Evangelium seine Jünger sogar zum Bleiben. Der Geistlichen spannte hier den Bogen, dass auch die Kommunionkinder Jesus suchen, finden und dann bei ihm bleiben möchten. Bei den Fürbitten baten einzelne Kommunionkinder um die Hilfe Gottes für den Frieden, für die Armen der Welt, für menschliche Nähe, für die Kranken, die Alten und die Verstorbenen.
Das erneuerte Taufversprechen führte schließlich nach der Wandlung zur Höhepunkt des Festgottesdienstes hin. Jedes Kind dürfte einzelnen zum Altar kommen und zum ersten Mal in ihrem Leben das Blut und den Leib Christi einnehmen.          
Pfarrer Magerl bedankte sich vor dem Auszug ausdrücklich bei allen Mitwirkenden, den Eltern und Lehrkräften für die Vorbereitung, dem Chor und der Chorleiterin.

Erstkommunionkinder in Teisnach:
Eichinger Marcel; Englmeier Matthias; Ernst Benedikt; Geiger Christin; Hutterer Jonas; König Ben; Köppl Alexander; Kraus Zoe; Lippl Isabell; Lorz Leon; Maierthaler Teresa; Migl Lena; Mürle Emily; Neumann Emily; Penzkofer Laura; Pfeffer Paul; Plenk Julia; Schmid Manuel; Schreiner Anna; Seitz Carolin; Treml Nicole; Vogl Lucy; Voßenberger Lea-Eileen; Wartner Marlies; Weber Luca; Weikl Tim; Weiß Sebastian; Wölfl Sebastian

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Die 28 Erstkommunionkinder aus der Pfarrei Geiersthal-Teisnach mit den Ministranten und Pfarrer Tobias Magerl hinten v.l. daneben Marile Steer (Grundschule Geiersthal), Renate Kaiser (Förderzentrum Viechtach), rechts neben dem Kreuzträger Julia Wittenzellner (Schule Teisnach) und Irene Luber (Schulleiterin Teisnach)

Text und Bild: Herbert Fuchs, Patersdorf  --> Zeitungsbericht im Viechtacher Bayerwald-Boten vom 01.05.2018


24.03.2018:

Neue Kirchenorgel für Fernsdorf durch Spende finanziert

Weihe der Orgel bei Festgottesdienst am Ostersonntag – Rudolf Kuchler übernimmt die Kosten


Über ein ganz besonderes Ostergeschenk können sich die Fernsdorfer freuen. Für die betagte, knapp 50 Jahre alte Orgel, der damals neu erbauten Filialkirche St. Pius X., die immer häufiger die Töne nicht mehr in der notwendigen Qualität hervorbrachte, war eine Neuanschaffung angesagt. Die Kirchenverwaltung Teisnach, unter der Leitung von Pfarrer Tobias Magerl entschloss sich deshalb kürzlich für eine Erneuerung und trat mit der Firma Musik Discount 24 in Linden in Kontakt. Es wurde eine passendes italienisches Model, Marke „Vicount“ Vivace 40, geordert, die innerhalb von 14 Tagen angeliefert werden konnte. Die Lieferung erfolgte am vergangenen Freitag, wo das über 100 kg schwere Instrument auf die Empore gehievt werden musste. Dazu war ein kleiner Spezialseilzugkran notwendig, weil der Treppenaufgang zu eng war. Jetzt thront das auch optisch exzellente Stück zentral gegenüber dem Altar und wird am kommenden Ostersonntag, 08.30 Uhr, in einem Festgottesdienst seiner Bestimmung übergeben. Dabei wird Organist Michael Pollwein die Orgelprämiere übernehmen.
Pfarrer Magerl ist besonders glücklich über das neue Musikinstrument, weil er für die Anschaffungskosten von knapp 5.000 Euro einen Spender finden konnte. Rudolf Kuchler aus Geiersthal erklärte sich spontan bereit die Anschaffungskosten zu übernehmen. Sein Engagement hat aber auch einen historischen Hintergrund, weil schon sein gleichnamiger Vater die Finanzierung der großen Kirchenglocke von Fernsdorf kurz nach der Kichenweihe vor knapp 60 Jahren übernahm und dessen Name sogar in der Glocke eingegossen ist. Deshalb fühlt sich die Familie Kuchler besonders mit dieser kleinen Kirche verbunden. Der Sponsor wird am kommenden Sonntag persönlich bei der Weihe anwesend sein. Glücklich zeigt sich aber auch die standardmäßige Fernsdorfer Orgelspielerin Petra Kraus, die endlich wieder über ein Instrument verfügen kann, das die Töne so hergibt, wie sie eingegeben werden.        

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Hoch zufrieden nahmen die Verantwortlichen die neue Fernsdorfer Kirchenorgel in Empfang, die am Ostersonntag eingeweiht wird. (v.l. Mesner Georg Wölfl, Spender Rudolf Kuchler und Pfarrer Tobias Magerl)




25.03.2018:

Palmweihe am Osterbrunnen

Dicht gedrängt standen die Gläubigen am Palmsonntag im Teisnacher Bürgerpark um des Einzugs Jesu in Jerusalem zu gedenken. Zuvor hatte Pfr. Tobias Magerl die Palmgerten sowie den prächtig geschmückten Osterbrunnen gesegnet. Diesen hatte heuer zum zweiten Mal der Teisnacher Waldverein auf dem Brunnen im Park zwischen Kirche und Pfarrhof aufgestellt. Nach dem Evangelium führte der Teisnacher Spielmannszug bei strahlendem Sonnenschein die Prozession entlang des Kreuzweges zum Gotteshaus an. Die eifrigen Musikanten und Ministranten waren bereits an der Pfarrkirche angelangt, als sich die letzten Gläubigen erst in Bewegung setzten, so groß war in diesem Jahr die Teilnahme am Auftakt der Karwoche. Den festlich-ernsten Palmgottesdienst mit dem Verlesen der Passionsgeschichte umrahmte anschließend Alfons Schlagintweit an der Orgel.

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29.12.2017:

Weihnachtsfeier bei der Pfarrer-Dickinger-Kapelle

Fast 50 Besucher bei Andacht, heißer Suppe und Glühwein – auch die Landrätin Rita Röhrl war dabei


Es war wie ein Postkartenmotiv, die schmucke kleine Pfarrer-Dickinger-Kapelle am oberen Rand der Teisnacher Kirchensiedlung mit dem stattlich beleuchteten Christbaum, dem Woidschrazl-Viergesang mit Zither unter einem Pavillon und einer Bilderbuch-Winterlandschaft bei leichten Minusgraden. Die Siedlungsgemeinschaft und Pfarrer Tobias Magerl luden zu einer Weihnachtsfeier zwischen den Feiertagen bei einer kleinen Vorabendandacht mit waidlerischen Liedern und anschließend wahrlich erwärmenden Verpflegung.
Der Pfarrer begrüßte die kleine Feier so kurz nach Weihnachten, weil eben die „Weihnachtszeit“ in die Weihnachtsoktave zwischen Weihnachten und Sylvester dauert und es gute Gründe für diese besinnliche Zusammenkunft an einem auserlesenen ortsnahen Stelle gebe. Unter dem Motto „Christ, der Retter ist da“ sangen die fast 50 Besucher aus der gesamten Pfarreien Gemeinschaft Teisnach-Patersdorf eingangs gemeinsam das Lied der frohen Botschaft: „Nun freut euch, ihr Christen“. Dann übernahmen die Woidschrazlsänger Andreas Weber, Christian Spagerer, Werner Muhr und Karl Leidl an der Zither zutiefst besinnlich den musikalischen Part mit Mundartliedern von Ferdinand Neumeier. Harmonisch brachten sie die stille Wald- und Winterstimmung, mit der Geburt Jesu und seiner Mutter Maria in Einklang. Der Gesang wirkte hinter den wohlig wärmenden Partyheizfässern noch intensiver, weil dazu auch noch die vorabendliche Stimmung neben der Kapelle und der Blick über das Lichtermeer von Teisnach bis zum fernen Böbrach wirkte. Gerne stimmten alle Besucher zum Ende der Andacht gemeinsam in das Lied „O du fröhliche“ ein und Pfarrer Magerl freute sich, dass schließlich auch Landrätin Rita Röhrl und die Marktgemeinderäte Markus Hauf und Daniel Graßl bei dieser besonderen Weihnachtsfeier mit dabei waren.
Anschließend versammelten sich die Besucher um die besagten wärmenden Öfen, um die von der Siedlungsgemeinschaft vorbereiteten kalten und heißen Getränken, Plätzchen und heißer Suppe gegen eine kleine Spende zu genießen. Um den Ausschank kümmerten sich Großteils die guten Seelen der Gemeinschaft, Annemarie und Gerhard Geiger. Pfarrer Magerl dankte außerdem Anneliese Hartmann mit einem kleinen Präsent, weil sie Sitzkissen und eine Altardecke für die Andacht anfertigte. Schließlich spendierte der Teisnacher Bräu den notwendigen Gerstensaft, der mit Glühwein und Plätzchen sowie Marillen-Likör irgendwie trotzdem gut in Einklang zu bringen war.        

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Ein wahrlich wohliges weihnachtliches Ambiente bot sich bei der Weihnachtsfeier der Teisnache Kirchensiedlungs Gemeinschaft beim schmuck hergerichteten Umfeld der dortigen Dickinger Kapelle und einer Reihe von Besuchen und Pfarrer Tobias Magerl und rechts neben ihm die Woidschrazlsänger mit Karl Leidl an der Zither, sowie v.l. Werner Muhr, Christian Spagerer und Andreas Weber unter dem Pavillon.
Text und Bild: Herbert Fuchs, Patersdorf



22.12.2017:

Sozialkaufhaus spendet für gemeinnützige Einrichtungen

„Mosaik“ spendetet aus Erlösen 1500 € für Multiple Sklerose und 2000 € für Lebenshilfe


Das Sozialkaufhaus Kleiderkammerl  wurde vor 9 Jahren gegründet und zog vor zwei Jahren von der Deggendorfer Straße in die Adolf-Pfleiderer-Straße 3 um. Das „Mosaik“, so wie es jetzt heißt, kann dank der großzügigen Spenden von sauberer, hochwertige Kinder-, Jugend- Damen- und Herrenbekleidung, sowie praktischen Haushaltsgegenständen vielen Familien, Alleinerziehenden, Leih- oder Zeitarbeitern, sowie Rentnern und auch umweltbewussten Menschen mit einem breiten Sortiment helfen. Das Kaufhaus in der Adolf-Pfleiderer-Straße 3 macht durchaus einen ansprechenden, dekorativen und geschmackvollen  Eindruck, der sich auch im modern designten Schaufenster widerspiegelt.
Nach Abzug aller Nebenkosten verbleiben dem Mosaikteam um Frau Sieglinde Gens , die allesamt unentgeltlich regelmäßig zur Verfügung stehen, immer wieder Mittel um zu helfen, „wo Hilfe gebraucht wird“, so ist das Motto des Teams. Das Sozialkaufhaus steht unter der Trägerschaft der Pfarrkirchenstiftung St. Margareta Teisnach, mit Pfarrer Tobias Magerl an der Spitze und hat folgende Öffnungszeiten: Montag 09.30 bis 17.00 Uhr, Mittwoch: 09.30 bis 16.00 Uhr. Zum diesjährigen Weihnachtsfest entschloss sich das Team zu zwei Spenden:
1.    1500.- Euro für die Multiple Sklerose Stiftung Patersdorf. Diese Stiftung kümmert sich unter der Leitung der Stiftungsvorsitzenden Edeltraud Kirchner und Stützpunktleiterin Anna Warming seit langen Jahren um die vielen Multiple Sklerose Kranken Patienten im gesamten Landkreis Regen. Dabei unterstützt die Stiftung die Patienten ganz besonders im gesellschaftlichen Bereich, damit sie zusammenkommen und sich austauschen können. Dazu werden besonders regelmäßig Ausflüge und Treffen durchgeführt, die wegen des Handikaps von Patienten immer eine anspruchsvolle Organisation erfordern. Darüber hinaus werden auch finanzielle Hilfen gewährt für behindertengerechte Baumaßnamen, Bürokratie erledigt und Behördengänge getätigt. Die Stiftung sei ausschließlich auf Spenden angewiesen und werde gottlob immer wieder von Firmen, Vereine und andere Organisationen, wie auch Privatleuten unterstützt. Frau Kirchner freute sich sehr über die Spende, weil damit schon die Hälfte der jährlichen Unterhaltskosten für den neuen Bus gedeckt werden können, der für die Arbeit des MS Stützpunktes unverzichtbar sei. Dass diese Spende von einem gemeinnützigem Sozialkaufhaus komme, rühre sie umso mehr, lobte die Leiterin der Stiftung das „Mosaik-Team“
2. 2000.- Euro gehen an die Schule und heilpädagogische Tagesstätte der Lebenshilfe in Schweinhütt. Dort unterhält die landkreisweite Elternvereinigung „Lebenshilfe Regen“  insbesondere die Christophorus-Schule als Grund- und Hauptschulstufe und zusätzlich eine Berufsschule. An diesen Schulen lernen gegenwärtig 100 Kinder in 10 Klassen mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, sowie eine Klasse mit Schülern mit Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. Zudem besteht für die Schüler die Möglichkeit, die heilpädagogische Tagesstätte zu besuchen, mit der die Schule in enger Verzahnung kooperativ zusammenarbeitet. All diese Einrichtungen sollen den Kindern für ein menschenwürdiges Leben helfen.
Darüber hinaus wird an dieser Einrichtung ein integrativer Kindergarten, ab dem 3.  Lebensjahr unterhalten, wo gesunde Kinder und Kinder mit Handikap gemeinsam den Kindergarten besuchen. Der Geschäftsführer der Lebenshilfe Regen, Jochen Fischer und der Schulleiter Anton Naegele freuten sich sehr über die Spende von einer überraschenden Seite. Man werde mit dem Geld insbesondere die Außeneinrichtung des Schulumfeldes kinderfreundlich gestalten. Dies ist umso mehr erfreulich, weil dazu kaum Mittel zur Verfügung stehen.

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Freudig nehmen zwei gemeinnützige Einrichtungen vor dem Gebäude des gemeinnützigen Sozialkaufhauses „Mosaik“ den symbolischen Spendenschecks entgegen. V.l. Anton Naegele - Schulleiter der Lebenshilfe Schweinhütt, Jochen Fischer - Geschäftsführer der Lebenshilfe Regen, Jutta Dietz, Maria Hanninger, Joseph Kattwati, Sieglinde Gens - Mosaik-Leiterin, Martha Heimerl, Claudia Stieglbauer, Waldtraud Weindel - alle vom Mosaikteam (Frau Elisabeth Zellner und Wael Mohamad Manla fehlen), Edeltraud Kirchner - MS Stiftungsleiterin, Anna Warming - Stützpunktleiterin und Pfarrer Tobias Magerl

Text und Bild: Herbert Fuchs, Patersdorf  --> Zeitungsbericht im Viechtacher Bayerwald-Boten vom 22.12.2017


16.12.2017:

Rauschender Beifall für Geiersthaler Adventssingen

Ansteckende Vorweihnachtsstimmung in der vollbesetzten Kirche in Geiersthal


Der äußere Rahmen bei Bilderbuch-Winterwetter hätte nicht besser gewählt werden können für das Adventssingen des Männergesangvereins Geiersthal in der bis auf den letzten Platz gefüllten, schmucken und geschichtsträchtigen Kirche in Geiersthal, die sich als perfekter Konzertsaal präsentierte.
Zudem bot der geräumige und sehenswerte Hochaltar eine stimmige Bühne für die waidlerisch volkstümlichen Adventslieder und Instrumentenklänge, die den Besuchern unter die Haut gingen. Ortspfarrer Tobias Magerl und Moderator Paul Fleischmann freuten sich mit den vielen Zuhörern aus der gesamten Umgebung besonders über die weitum bekannten und exzellenten Gastmusiker und Sänger aus dem Lamer Winkel und dem Schwarzachtal bei Cham. Weihnachtlichen Klänge erfüllten bald akustisch hochwertig den Altarraum und breitete sich schier noch qualitätssteigernd in das Besucherrund der Kirche aus. Paul Fleischmann war für den Gesangsverein sichtlich stolz, dass man wegen der langen freundschaftlichen Beziehung zu den Gastgruppen eine so tolle Besetzung für das Adventsingen präsentieren könne. Optisch und auch akustisch vervollständigten die kräftigen 20 Stimmen des Geiersthaler Gesangvereins das ansehnliche Bild, die sich  hinter Chorleiter Hans Huber und Zithernbegleiterin Resi Baumgartner vor dem Altarbild einen großen Halbkreis zum Kirchenraum aufstellten.
Zu Beginn brachte der Gesangsverein mit dem Lied „Ach wann kommen jene Stunden“ das Warten der Christen auf die Geburt Jesu näher. Im Anschluss verstärkte die Musiksymbiose des Schwarzachtaler Klarinettentrios mit Hans Kistler senior und junior, sowie Adolf Altmann mit der Schwarzachtaler Saitenmusi mit Julia Horn am Hackbrett, Sonja Brandl an der Zither und Anja Schönsteiner an der Harfe nahezu klangrein beim Katei-Walzer die besinnliche Stimmung. Dann zeigten die Lamer-Winkel-Sänger mit Hans Eckl, Hermann Koller, Klaus Huber und Otto Vogl, wieso dieser Viergesang weit über die Grenzen des Bayerischen Waldes bekannt ist. Die wohlklingenden Tenöre und dazu der sonore Basston vereinigten sich schon beim ersten Lied „In Nacht und Dunkel liegt die Erd“ in vollendeter Harmonie. Schnell zeigte sich in den kurzen Musikpausen die Aufmerksamkeit der Zuhörer, weil man durchaus die berühmte Stecknadel hätte fallen hören.  
Sehr besinnlich wirkten dazu die Wortbeiträge von Paul Fleischmann, der in seinen ersten Gedanken dem Advent für sein Kommen dankt, damit er den Herzen der Menschen die Hektik und den Trubel nimmt. Beim Hirtenpolka durch die Saitenmusi konnten sich die Zuhörer so richtig die frohgelaunten Hirten vorstellen, die sich über Christi Geburt freuen. Im Loblied „gegrüßt sei Maria“ füllte sich die Kirche wieder mit einer wohlklingenden einfühlsamen Laudatio an die Gottesmutter, die anschließend vom  Viergesang aus dem Lamer Winkel mit der Geschichte „als Maria übers Gebirge ging“ vollendet wurde und der Hirtenlandler durch das Klarinetten-Trio versprühte noch mehr adventlichen Frohsinn. Im Nachdenken über den Sinn des Advents ging Paul Fleischmann auf den Zusammenhang von Gedächtnis und Dankbarkeit ein und folgerte, dass die Dankbarkeit das Gedächtnis des Herzens ist.
Der vielstimmige Adventjodler durch den Gesangsverein sollte anschließend die große Freude über die Adventszeit zum Ausdruck bringen, bevor die Lamer Winkel Sänger in der Weise „Nacht´n spat“ mit Inbrunst die Herbergssuche von Maria und Josef besangen. Auch die anschließende Klarinettenweise passte sich mit langsamen Tönen gut der nachdenklichen Stimmung an, die dann im Zusammenspiel mit der Saitenmusi überaus wohlklingend aufgelöst worden ist. Nachmals mahnt Paul Fleischmann, dass das Wort „Friede“ keine Phrase wie in der Weltpolitik durch Despoten werden darf. Frieden muss auch im Kleinen gemacht werden, mit Nachbarn, Kollegen vor allem auch mit Menschen, denen man nicht so gut gesonnen ist. Frieden verlangt den ersten Schritt, so schloss er seine Gedanken.
Passend dazu brachten die Lamer-Winkel-Sänger mit dem Lied „Nun, es nahen sich die Stunden“ die Rettung der Menschen durch Christi Geburt sehr rührend ins Bewusstsein, was der Gesangsverein nochmals zum Anlass nahm im großen Loblied „aus einer schönen Rose“ ergreifend die Rolle Mariens als Gottesmutter herauszustellen. In seinem letzten Wortbeitrag verglich Paul Fleischmann das Leben mit einer Sanduhr, wo die Engstelle die Gegenwart sei, die aber niemand umdreht, was wohl auch nicht sinnvoll wäre. Man sollte nicht dem Leben mehr Tage, sondern dem Tag mehr Leben geben. Mit einer Hommage an die Hirten in Betlehem mit „auf auf, es is´scho Tag“ bedendeten die Sänger aus Lam und das Klarinettentrio das Adventssingen. Welch großen Anklang das waidlerische Adventssingen gefunden hatte zeigte, dass sich zum Ende spontan  sich das gesamte Publikum von den Plätzen erhob und im Rund der Pfarrkirche, gesammelt für alle Interpreten einen langanhaltenden rauschenden Applaus spendete. Zuvor ließen sich die Besucher noch anstecken und sangen mit professioneller Begleitung das Weihnachtslied aus Parzham mit.
Alfons Fleischmann, der Chef des Geiersthaler Gesangvereins sprach von einem überwältigenden Einstand des Adventssingens und hofft, dass dies im nächsten Jahr wiederholt werden könne.                

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Mit dem Altarraum hatten die Musiker und Sänger eine perfekte Bühne. Im Vordergrund die Schwarzachtaler Saitenmui, dahinter das Klarinettentrio und den Rahmen bildet der Männergesangverein Geiersthal im Halbrund vor dem Hochaltar.

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Die Lamer Winkel Sänger waren mit ihren klangreinen Tenor- und Bassstimmen ein Hochgenuss.
Paul Fleischmann, als Moderator bei Volksmusikveranstaltungen bekannt, brachte mit nachdenklichen Wortbeiträgen einen guten Kontrast zwischen den musikalischen Darbietungen.

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Lang anhaltender stehender Applaus des Publikums belohnte die Sänger und Musikanten.

Text und Bilder: Herbert Fuchs, Patersdorf      --> Zeitungsbericht im Viechtacher Bayerwald-Boten vom 20.12.2017


07.08.2017:

Ein neues Totenbrett zum 106. Geburtstag

Kirchensiedlung Teisnach ehrt ihren Gründer


Am 4. August 1911 wurde Pfarrer Hermann Dickinger in Engelfing/Oberösterreich geboren. Als Spätberufener im Jahre 1949 zum Priester geweiht, betreute er von 1954 bis 1962 die Pfarrei Teisnach. Obgleich er nur 8 Jahre in der Gemeinde wirkte, hat er vieles erreicht, was bis heute die Pfarrgemeinde prägt: 1958 erbaute er die Nebenkirche in Fernsdorf und drei Jahre später die große Mariä Himmelfahrts-Kirche in Kaikenried. Vielen Teisnachern hat er darüber hinaus zu einem eigenen Heim verholfen, indem er große Flächen der Pfarrpfründe für Bauplätze auf Erbpachtbasis freigegeben hat. So entstand ab 1956 die Teisnacher „Kirchensiedlung“. An exponierter Stelle errichtete er sich am Rande eines Grundstücks, das er sich ursprünglich für seinen eigenen Alterssitz ausgewählt hatte, eine Kapelle, die bis heute als „Dickinger-Kapelle“ bezeichnet wird. Aus dem Ruhestand in Teisnach jedoch wurde nichts, seine Tatkraft wurde bald in Nittenau gebraucht, wo er wiederum eine umfangreiche Bautätigkeit entfaltete. Eigentlich schon im Ruhestandsalter, übernahm Dickinger daraufhin noch für sechs Jahre die Pfarrei Arrach bei Falkenstein um dann noch im Eustachius-Kugler-Altenheim in Roding die Bewohner bis zu seinem Tod seelsorgerlich zu betreuen. Am 21. Februar 2000 verstarb Pfarrer Hermann Dickinger im hohen Alter von 88 Jahren in Roding.
Doch auch 17 Jahre nach seinem Tod, bleibt Dickinger in Teisnach unvergessen. An seinem 106. Geburtstag wurde zu seinem Gedenken ein neues Totenbrett gesegnet, das auf Initiative von Bewohnern der Kirchensiedlung unentgeltlich von Angehörigen der Pfarrei angefertigt wurde. Wie Pfarrer Tobias Magerl bei der Segnung berichtete, soll das neue Totenbrett wieder einen Ehrenplatz an der Kapelle erhalten, die momentan jedoch noch Baustelle sei. Zum weiteren Bauverlauf führte der Ortsgeistliche aus, dass im Laufe des Augusts das Verputzen und die neue Dachschalung erledigt werden sollen, um dann im September die Arbeiten abschließen zu können. Anfang Oktober sei dann die Wiedereröffnung der Dickingerkapelle geplant. Magerl bedankte sich abschließend bei der Marktgemeinde Teisnach, den ehrenamtlichen Helfern und den vielen Spendern für die großzügige Unterstützung. Beim anschließenden Straßenfest wurden noch bis spät in die Nacht Erinnerungen an den beliebten Gründer der Kirchensiedlung ausgetauscht.

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Pfarrer Tobias Magerl zusammen mit Anwohner Gerhard Geiger bei der Segnung des Totenbretts hoch über Teisnach.
(Foto: Muhrhauser)




20.07.2017:

Renovierung mit vereinten Kräften

Siedlungskapelle in Teisnach wird zum Schmuckstück


Der Zahn der Zeit hatte heftig an der kleinen Kapelle in der Teisnacher Kirchensiedlung genagt. Nach ihrer Erbauung im Jahre 1960 hat vor allem der üppig wuchernde Efeu dem Mauerwerk geschadet. Das äußere Erscheinungsbild und auch der Zustand im Inneren wurden im Laufe der Zeit immer unansehnlicher. In einem großen Gemeinschaftswerk von Pfarrei, Marktgemeinde und den Anwohnern der Kirchensiedlung soll dieser traurige Zustand bald der Vergangenheit angehören. Nachdem von den Anliegern in mühevoller Arbeit der Efeu entfernt und die schadhafte Mauer in Verlängerung der Kapelle abgebrochen wurde, ist diese mittlerweile durch die geschickten Handwerker des gemeindlichen Bauhofes neu errichtet worden. Anschließend wurde auch auf dem gesamten Vorplatz der brüchig gewordene Teer durch ein ansprechendes Pflaster ersetzt. Unterdessen waren auch die Anwohner zusammen mit Pfarrer Tobias Magerl nicht untätig: die Kapelle wurde komplett ausgeräumt, die niedrige, dunkle Holzdecke entfernt und die Balken, die zukünftig offen sichtbar bleiben sollen, gereinigt und gesäubert. Demnächst ist das Neuverbrettern des nun offenen Dachstuhls geplant, sodann das Tünchen des gesamten Kapellenbaus. Den Höhepunkt der Neugestaltung soll dann die Aufstellung eines historischen Altars bilden, der nach rund sechs Jahrzehnten in einem Stadel nun in der Siedlungskapelle einen neuen Platz finden soll. Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, die Arbeiten bis Oktober abschließen zu können. Doch schon zuvor gibt es einen Grund zum Feiern: Zu Ehren des Erbauers Pfr. Hermann Dickinger (er errichtete auch die Kirchen in Fernsdorf und Kaikenried) wird am Freitag, den 4. August um 17.00 Uhr ein neues Totenbrett an der Kapelle gesegnet, das zukünftig die Fassade zieren wird. An die Segnung schließt sich ein Kapellen-Straßenfest an, dessen Erlös der Renovierung zu Gute kommen soll. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen, Essensanmeldungen bitte bei den Familien Geiger (Tel: 3660) oder Pfeffer (Tel: 452) bis spätestens 2. August.

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Ein Teil der Anwohner zusammen mit Pfarrer Tobias Magerl vor der Kapellenbaustelle
(Foto: Regina Pfeffer)



07.05.2017:

Gottes Nähe spüren – mit Jesus im Boot

30 Mädchen und Buben aus der Pfarrei Teisnach-Geiersthal feiern ihre Erste Kommunion


Von Herbert Fuchs und Christian Berger

In einem großen feierlichen Zug, der von den Ministranten und dem Kreuz angeführt wurde, führte Pfarrer Tobias Magerl die 30 Erstkommunionkinder der Pfarrei Geiersthal-Teisnach am Sonntag vom Pfarrheim zur vollbesetzten Pfarrkirche St. Margareta. Dort warteten bereits die Eltern, Großeltern, Paten und sonstigen Angehörigen, um gemeinsam den Festgottesdienst zu feiern. Schon das Eingangslied „Eingeladen zum Fest des Lebens“ wies auf die grundlegende Bedeutung des Gottesdienstes hin. Der Kinder- und Jugendchor Teisnach, unter der Leitung von Karin Besendorfer und Unterstützung der Mini-Band übernahm schwungvoll die musikalische Gestaltung.
Ausgehend von der Altarraumgestaltung mit einem großen Segelboot, stellte Pfarrer Magerl die immer wiederkehrende Suche des Menschen nach einem rettenden großen und sicheren Schiff im Sturm des Lebens dar. Die Kinder haben im Vorfeld kleine Schiffchen mit ihrem Namen gebastelt und auf ein blaues Tuch drapiert, die dann mit Wäscheklammern am Segel des großen Bootes befestigt wurden. Damit sollte verdeutlicht werden, dass nicht jeder für sich selber rudern muss. Der Pfarrer  versicherte den Kommunionkindern, dass sie im Boot  Jesu Christi in der Gemeinschaft der Kirche das ganze Leben hindurch immer vor den Stürmen geschützt sind.
Er übertrug diesen Gedanken auch auf die Erwachsenen, die auch immer wieder in einen Sturm geraten und Angst haben, etwa vor Krankheit, Arbeitslosigkeit oder gar Terroranschlägen usw. Der regelmäßige Besuch der Kirche sei deshalb nicht etwa für den Pfarrer wichtig, damit dieser zufrieden wäre; beim Kirchenbesuch sucht jeder einzelne einen Platz im Boot der Gemeinschaft von Jesus Christus, so schloss der Geistliche den gedanklichen Bogen mit dem Satz: „Ihr sitzt mit Jesus in einem Boot!“
Schon bei der Gestaltung des Gottesdienstes duften die Kinder die kirchliche Gemeinschaft erleben, indem drei der Kommunionkinder die Kyrierufe, Katharina Bayer sogar die Lesung und 6 Kinder die Fürbitten vortrugen. Dabei wurden der Menschen in Angst, Einsamkeit und Traurigkeit gedacht.
Die Erneuerung des Taufversprechens leitete den wichtigsten Höhepunkt des Gottesdienstes ein. Dann wurden Kommunionkerzen der Kinder mit dem Licht der Osterkerze von 4 Mamas mit Hilfe der Ministranten angezündet, so dass sie als Symbol dafür stehen, dass jedes einzelne Kind gleich wertvoll ist. Bei der Erteilung der ersten Kommunion durfte jedes Kind einzeln zum Altar kommen, wo jedem einzeln die zuvor in Messwein getauchte Hostie von Pfarrer Magerl mit den Worten: „Der Leib und das Blut Christi!“ in den Mund gelegt bekam.
Dieser Tag dürfte für alle Kinder, aber auch für die Eltern und Angehörigen ein unvergessliches Ereignis gewesen sein, so dass der Pfarrer es nicht versäumte neben den Eltern auch den vielen Helfern und dem Chor zu danken.
Die 30 Kommunionkinder aus Geierstahl und Teisnach (in alphabetischer Reihenfolge):
Bayer Katharina, Bengard Jana, Cimino Salvatore, Dunst Kishan, Englram Nico, Fleischmann Pia, Hauptmann Carolin, Kammerer Juliana, Kerscher Michael, Kilger Benjamin, Kilger Amelie, König Lea, Kramheller Katrin, Kuchl Christoph, Kuhn Angelina, Liebl Lena, Loibl Maximilian, Müller Johannes, Oswald Lena, Pauli Svenja, Plenk Vanessa, Poupa Sebastian, Preuß Alina, Schiller Moritz, Stadler Annika, Stiglbauer Lena, Weber Lena-Sophie, Weinberger Lea, Weyermann Mathilda, Wurzer Jonas

Bild "Pfarrei Teisnach:Erstkommunion_Teisnach_2017_Einzug.jpg"

Bild "Pfarrei Teisnach:Erstkommunion_Teisnach_2017_Boot.jpg"

Bild "Pfarrei Teisnach:Erstkommunion_Teisnach_2017_Gruppenbild.jpg"
Die Erstkommunionkinder versammelten sich im Altarraum zusammen mit den Ministranten und Pfarrer Tobias Magerl (mitte, hinten), der Schulleiterin Irene Luber (hinten links) und der Klassenlehrerin Gisela Altmann-Pöhnl (rechts)

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12.03.2017:

Pastoralbesuch durch S.E. Bischof Rudolf Voderholzer


Am Sonntag, den 12. März 2017 hat Bischof Rudolf Voderholzer die Pfarreiengemeinschaft Teisnach-Patersdorf besucht. Das Pontifikalamt wurde in der Pfarrkirche Teisnach gefeiert. Alle kirchlichen Verbände waren eingeladen sich mit ihren Fahnen am großen Einzug in die Kirche zu beteiligen und auch alle Ministranten aus der ganzen Pfarreien Gemeinschaft waren dazu herzlich eingeladen. Das Pontifikalamt wurde vom Teisnacher Kirchenchor mit Unterstützung der Patersdorfer Sängerinnen gestaltet. Anschließend an den Festgottesdienst hat Bischof Rudolf den neuen Kreuzweg zwischen Bürgerpark und Friedhof gesegnet.
Dann folgte ein kurzer Besuch des Bischofs im Rathaus und in der Pfarr- und Gemeindebücherei. Im Rathaus erfolgte  auch der Eintrag ins Goldene Buch der Marktgemeinde Teisnach und ein Zusammentreffen mit den drei Bürgermeistern der Gemeinden Teisnach, Geiersthal und Patersdorf.
Anschließend freute sich der Bischof auf das gemeinsame Fastenessen im Pfarrheim, wo er mit vielen Pfarrangehörigen ins Gespräch kam. Angeboten wurde ein Pichelsteiner-Eintopf der örtlichen Metzger. Für Essen und Trinken wurde nicht kassiert, es wurden Spendenkörbe aufgestellt, der Erlös soll der Mission zu Gute kommen.  
Der Bischof reiste dann nach Patersdorf weiter, um hier eine Andacht mit Kindersegnung vorzunehmen. Diese Segnung beschloß den Pastoralbesuch von Bischof Voderholzer in der Pfarreiengemeinschaft Teisnach-Patersdorf.

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06.01.2017:

Dreikönigswasserweihe in Teisnach


Neben Weihrauch und Kreide für die Sternsinger wurden am Festtag der Erscheinung des Herrn auch Salz und Wasser gesegnet. Dieses Dreikönigswasser wurde über den Gläubigen ausgesprengt und viele nutzten die Gelegenheit dieses besondere Wasser mit nach Hause zu nehmen um damit den häuslichen „Weichbrunn“ zu befüllen. Bei der Dreikönigsweihe war auch ein Teil der Sternsinger dabei, zum größten Teil bestehend aus Ministranten von Geiersthal, Fernsdorf, Kaikenried und Teisnach, die in den vergangenen Tagen den Segen Gottes in die Häuser der Pfarrei Geiersthal-Teisnach getragen hatten. Pfarrer Magerl sprach allen Sternsingern und auch den Eltern und Betreuern ein herzliches Vergelt´s Gott aus.

Bild "Pfarrei Teisnach:Dreikoenig_2017.jpg"


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30.10.2016:

Teisnacher Mesnerin Lidia Buss verabschiedet

Große Dankbarkeit für fast zwei Jahrzehnte treuen Dienst in der Kirchengemeinde


„Der Mensch denkt – Gott lenkt“ – so kurz und bündig reagierte die langjährige Mesnerin der Teisnacher Pfarrkirche Lidia Buss, als Pfarrer Tobias Magerl sein Bedauern zum Ausdruck brachte, dass sie nun ihr 20-jähriges Dienstjubiläum im Mai 2017 nicht feiern kann, denn gesundheitliche Einschränkungen zwangen sie, in den Ruhestand zu gehen.
So war es eine sehr bewegende Abschiedsfeier in der Pfarrkirche St. Margareta. Neben der Familie der ehemaligen Mesnerin war auch die Kirchenverwaltung vollzählig erschienen, um ihre große Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. Ein Zeichen der freundschaftlichen Verbundenheit war auch die Anwesenheit der Mesner aus Geiersthal, Fernsdorf und Patersdorf, die sich allesamt persönlich von ihrer geschätzten Kollegin verabschieden wollten.

Mit einem Augenzwinkern bedankte sich Helena Edenhofer im Namen der Teisnacher Ministranten bei der bisherigen „Sakristei-Chefin“, die stets darauf bedacht war, sich um „ihre Ministranten“ zu kümmern. PGR-Sprecherin und Nachfolgerin im Mesneramt Christine Oswald und Kirchenpfleger Hans Edenhofer überreichten schließlich zusammen mit Pfarrer Tobias Magerl Blumen, einen geschnitzten Engel und ein Bild des Guten Hirten vom Teisnacher Volksaltar.
Wie der Hirte die schwachen Schafe behutsam auf seinen Arm nimmt, so solle sich auch die langjährige Mesnerin stets von Gott getragen wissen. Diesen Wunsch bekräftigten alle Mitfeiernden im gemeinsam für Lidia Buss gesungenen Lied „Mein Hirt ist Gott der Herr“. Sichtlich bewegt verabschiedete sich Buss zuletzt mit einem aufrichtigem „Vergelt’s Gott“.

Bild "Pfarrei Teisnach:Verabschiedung_Bus.jpg"
Foto: Muhrhauser

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23.10.2016:

Seit 50 Jahren Mesner in Fernsdorf

Georg Wölfl trat seinen Dienst schon als 14-Jähriger an – Vergelt’s Gott auch vom Bischof


„Es ist schon ein sehr seltenes Jubiläum“: Diese Worte hat Pfarrer Tobias Magerl schon zu Beginn des Jubiläumsgottes-dienstes am Sonntag in der erst 1959 eingeweihten Filialkirche von Fernsdorf gewählt. Der Anlass: Der Mesner konnte für seine 50-jährige Tätigkeit geehrt werden.
Man würde in einem solchen Fall einen betagten Greis erwarten, doch mit Georg Wölfl steht nach wie vor ein junggebliebener Mann in der ersten Bank der Dorfkirche, um sich um die äußere Organisation des Gottesdienstes zu kümmern. Und auch in seiner Predigt ging der Geistliche auf das wertvolle und wahrhafte Wirken so vieler Menschen ein, die meist im Hintergrund bleiben. Der Verdienst kommt oft erst richtig zum Vorschein, wenn ihre Leistungen nicht mehr vorhanden sind.
Der Pfarrer erinnerte, dass Georg Wölfl tatsächlich schon als 14-Jähriger dem Ruf des Herrgotts folgte und sowohl Gott und der Kirche seither die Treue hält. Dabei ist Mesner sein viel mehr als nur Kerzen anzünden, Grünanlagen pflegen, dem Pfarrer zur Hand gehen, Lektorendienst verrichten, bei Rosenkränzen und Andachten vorbeten oder diverse Pflege- und Säuberungsarbeiten durchführen. Mesner sein hat auch sehr viel mit tiefem und ehrlichem Glauben zu tun, so lobte Magerl den Jubilar.
Ihm als Pfarrer bleibe nur in aller Form dafür „Vergelt’s Gott“ zu sagen. Auch Bischof Rudolf Voderholzer aus Regensburg schickte ein Dankesschreiben in Form einer Ehrenurkunde, die mit der Ehrennadel in Gold verbunden ist.

Geiersthals Bürgermeister Anton Seidl richtete bei der Messe Dankesworte an den Jubiläumsmesner von der Gemeinde Geiersthal und verband damit die Hoffnung, dass er die Tätigkeit noch einige Jahrzehnte ausüben könne. Darüber hinaus reihte sich der Teisnacher Kirchenpfleger Hans Edenhofer in den Gratulationsreigen ein und sprach seine hohe Anerkennung auch von Seiten der Kirchverwaltung aus.
Und nicht zuletzt die Vertreter der Dorfgemeinschaft Fernsdorf mit Andrea Hartmannsgruber und Günther Iglhaut machten ihrem „Schorsch“ Wölfl ihre Aufwartung, um ihm im Namen der gesamten Dorfgemeinschaft für sein langes Wirken die teure Wertschätzung auszusprechen.

Georg Wölfl war sichtlich gerührt und ergriff zum Schluss der Messe das Wort. Er erinnerte an die besagten 50 Jahre Mesnerdienst, wo er unter dem bereits verstorbenen Pfarrer Franz Irsigler sein Ehrenamt begann. Damals ahnte er noch nicht, dass er dies 50 Jahre ausüben werde.
Eine sehr lange Zeit durfte er mit Pfarrer Johann Trescher verbringen und schließlich leiste er jetzt schon seit vier Jahren seinen Dienst unter Pfarrer Magerl und es mache ihm immer noch Freude.
Wölfl bedankte sich namentlich bei sehr vielen Wegbegleitern und Helfern, die ihn die ganzen Jahrzehnte hindurch unterstützten. Stolz mache es ihn, dass es im kleinen Fernsdorf 19 Ministranten gebe, was ein Zeichen der Zusammengehörigkeit sei. Er wandte sich an Pfarrer Magerl, dass dieser auch weiterhin den Belangen der Filialkirche in Fernsdorf offen gegenüberstehe und appellierte an die Dorfgemeinschaft von Fernsdorf, dass das Gotteshaus auch weiterhin der Dorfmittelpunkt des Ortes sein möge.


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(Text und Bilder: Herbert Fuchs, Patersdorf)



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11.09.2016:

Das Teisnacher Pfarrhaus erstrahlt in altem Glanz und jetzt auch als Baudenkmal


Sie ist durchaus gelungen, die Renovierung des Pfarrhauses der Pfarrgemeinde in Teisnach.  Von 2014 bis 2016 gelang sehr feinfühlig der Spagat, ein Gebäude des Jugendstils unter Beibehaltung seines Charakters auch als attraktives Wohn- und Verwaltungsgebäude der Pfarrei Teisnach zu installieren. Anlass der Führung durch das Pfarrhaus war der Tag des offenen Denkmals, wo im Landkreis Regen in diesem Jahr das Pfarrhaus in Teisnach seine Pforten öffnete.
Schon bei der Begrüßung durch den stellvertretenden Landrat Willi Killinger am Sonntag, um 12.00 Uhr, vor den über 40 Besuchern der ersten Führung mit Pfarrer Tobias Magerl (als Hausherr), Hans Edenhofer (Kirchenpfleger), Wolfgang Feldmeier (Architekt aus Straubing) Cornelia Schink (Kreisheimatpflegerin aus Zwiesel) und den Bürgermeistern Rita Röhrl (Teisnach), Anton Seidl (Geiersthal) und später auch noch Bürgermeister Willi Dietl (Patersdorf) zeigte sich großes Interesse an den stattlichen zweigeschossigen, sandfarbig gehaltenen Gebäude mit weißen Stuckeinfassungen der Fenster mit dunkelroten Fensterläden. Killinger erinnerte daran, dass der "Tag des Denkmals" eine Europäische Aktion sei und es alleine in Deutschland ca. 8000 historische Denkmäler gibt. Mit dem Tag des Denkmals will man die Bevölkerung für die Bedeutung von Denkmälern sensibilisieren und dafür sei der Pfarrhof in Teisnach ein ausgezeichnetes Beispiel.
Die Teisnacher Bürgermeisterin Rita Röhrl outete sich nicht als Liebhaberin von alten Gebäuden, die einfach ausgedient hätten. Dazu gehöre aber der Pfarrhof in Teisnach nicht. Sie dankte insbesondere Pfarrer Tobias Magerl für seinen Einsatz zum Erhalt und Renovierung des Pfarrhofs. Es gebe in Teisnach ohnehin neben der Kirche, dem alten Kindergarten, Schule und eben den Pfarrhof nicht viele Bausubstanzen aus der alten Zeit, so dass der anfänglich geplante Abriss ein großer Verlust gewesen wäre. Sie sei glücklich, dass auch die Gemeinde ihren Beitrag leisten konnte und sich besonders für alte Malereien in Innern des Gebäudes einsetzen konne. Darüber hinaus pachtete die Gemeinde eine Fläche zwischen Pfarrhof und Kirche an, um hier einen Bürgerpark zu errichten, dessen Mittelpunkt eine „Hildegard von Bingen“ Platz ist, einer Frau mit überragendem Wissen über Pflanzenheilkunde.
Auch Pfarrer Tobias Magerl freute sich sichtlich über das gelungene Werk und berichtet über einen 4 Jahre dauernden mühevollen Kampf von der Planung bis zur Umsetzung.
In einer kurzen Einführung hob Kreisheimatpflegerin Cornelia Schink die Bedeutung des renovierten Pfarrhauses heraus, das nach den Plänen des Münchner Architekten Johann Babtist Schott im Jahre 1904 errichtet wurde. Schott war damals im gesamten südbayrischen Raum ein überragender Kirchenplaner und es war selten, dass er zur Kirche auch ein Pfarrhaus planten konnte. Im Landkreis Regen war Schott auch noch in Zwiesel, Kirchberg, Patersdorf und Ludwigsthal tätig.
Entscheidend war damals aber die Verlegung des Kirchenstandortes von Geiersthal nach Teisnach, was auch eng mit dem Einfluss des Eigentümers Gustaf Friedrich Werner der schon damals bedeutenden Papier- und Zellstofffabrik  zusammenhing. Also musste neben der Kirche auch ein Pfarrhaus in Teisnach gebaut werden. Frau Schink dankte besonders auch dem aktuellen Architekten Wolfgang Feldmeier, dem es meisterhaft gelungen ist, mit viel Gefühl den Charakter des Jugendstils zu erhalten. Feldmeier skizzierte kurz die Problemstellungen auf, weil sich die ursprünglich kräftigen Grüntöne schlecht mit dem blaufarbenen Fußboden vertrugen, so dass man doch einige Korrekturen vornehmen und reduzieren  musste. Das stilvolle Pflaster habe man in der Kirche als Vorrat gefunden und eben jetzt im Erdgeschoss des Pfarrhauses verbaut. Es fügt sich toll mit der Wandbemalung, meist in Schablonenmalerei und den schweren dunklen Massivholztüren ein. Im Gang habe man nachträglich eingebaute Wände entfernt und an der Außenfassade die Stuckrahmen der Fenster wieder angebaut.
Von den ursprünglich veranschlagten Kosten von über einer Million Euro werden 66% von der Diözese, der Landesstiftung und dem Landesamt für Denkmalpflege übernommen. Für den Rest kommen der Bezirk, der Landkreis und die Gemeinden Geiersthal und Teisnach auf.
Bei der Führung fiel im Erdgeschoss ein aufwendiges Bleiglasfenster und eine Holzpendeltüre mit herrlichen Bleiglasmuster auf, so dass die Gemeinde Teisnach überlegt, hier evtl. ein Trauzimmer widmen zu lassen. Der Einrichtungs-Charakter gibt durchaus die Intension der Bauherrn und der Planer wider, dass sich das Jugendstilambiente nicht ändern soll. Dies ist wohl meisterhaft gelungen, weil auch zwei wunderschön erhaltene und funktionsfähige Kachelöfen wieder eingebaut wurden. Sie ergänzen ein stimmiges Gesamtbild von Boden, Wände, Möbel und Deckengestaltung mit alten Malereien und Stuckgebilde. Natürlich darf auch die moderne Technik nicht fehlen, so wurde hier eine Zentralpelletsheizung installiert, die über Fußbodenheizung alle Räume erreicht und jeder Raum für sich elektronisch steuerbar ist. Natürlich entspricht die neue eingebaute Küche ebenfalls modernen Erfordernissen.
Im Obergeschoss, den Privaträumen von Pfarrer Tobias Magerl sind in der Hauptsache Holzböden in Eichenparket verlegt, die zum großen Teil vorhanden waren und lediglich restauriert werden mussten. Insgesamt blickt der Ort Teisnach voller Stolz auf den neu renovierten Pfarrhof, weil er würdevoll das Bau-Ensemble im Ortskern wieder abrundet.

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Das renovierte Pfarrhaus - ein eindrucksvoller Bau
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(Text und Bilder: Herbert Fuchs, Patersdorf)


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24.07.2016:

Ein doch noch gelungenes Pfarrfest bei durchwachsenem Wetter

Jugend- und Kinderchor übernehmen musikalische Gestaltung – erst Regen dann ideales Festwetter

Es hat so feierlich angefangen, das Teisnacher Pfarrfest mit einem feierlichen Gottesdienst mit dem Teisnacher Kinder- und Jugendchor, der schon zum Einzug flott das Loblied „Ich singe meinen Glauben!“ anstimmte und auch sonst sehr gelungen und frisch musikalisch durch den Gottesdienst begleitet. Pfarrer Tobas Magerl erinnerte eingangs an die Pfarrpatronin die Märtyrerin die Hl. Margarethe und bat um deren Führsprache. Bei der Predigt galt das „Vater unser“ als Gebet als Mittelpunkt, weil in diesem Gebet insgesamt 7 Bitten enthalten sind, die er in verschieden Wortvorträgen näherbringen ließ.
Leider konnten aber viele Gottesdienstbesucher nach dem Ende der Messe  kaum die Kirche verlassen, weil ein heftiger Regenschauer niederging. Gleichzeitig bangten die Verantwortlichen des Pfarrgemeinderates um das Pfarrfest unter freiem Himmel im Umgriff der Pfarrkirche. Dort wartete die komplette Bestuhlung und feinste Spezialitäten schon auf die Pfarrfestbesucher. Aber Petrus hatte ein Einsehen mit den Teisnachern und verschloss seine Regenbrause, so dass die vielen Helfer mit Tüchern und Wischern schnell die Sitzgelegenheiten trocknen konnten. Auch der Pfarrer half dabei persönlich mit. Und wieder eine Viertelstunde später war das Festgelände fast bis auf den letzten Platz gefüllt und das Teisnacher Pfarrfest konnte seinen gewohnt harmonischen Verlauf nehmen.
Ein Höhepunkt ließ sich die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Christine Oswald und ihre Stellvertreterin Ursula Dachs dann noch einfallen. Vor der versammelten Festgemeinde verkündete sie das Ergebnis des kürzlich stattgefunden Pfarrjubiläums von Pfarrer Magerl. Durch die Festbewirtung konnte ein Reingewinn erwirtschaftet werden, so dass der gesamte Blumenschmuck, die Musik, der Kirchenschmuck und alle Geschenke sowohl für Pfarrer Magerl als auch Pfarrer Ring finanziert werden. Christine Oswald als Pfarrgemeinderatssprecherin sei überglücklich gewesen, dass auch Pfarrer Ring ihrer persönlichen Einladung gefolgt sei und somit ebenfalls mit den Teisnachern auch sein Jubiläum feiern konnte. Nach der Unkostenabrechnung blieb noch ein Betrag von 1010.- Euro übrig, den die beiden Pfarrgemeindevertreterinnen feierlich an Pfarrer Tobias Magerl übergaben, damit dieser die Summe nach eigenen Ermessen verwenden könne. Die Kassen der Pfarreien Patersdorf und Teisnach sind demnach durch die Eigenleistung für dieses Jubiläum in keiner Weise belastet worden, so wiesen die beiden Verantwortlichen voller Stolz hin.  

Bild "Pfarrei Teisnach:Pfarrfest-Gelduebergabe2.JPG"
v.l.: Stellvertretende Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ursula Dachs, Pfarrer Tobias Magerl, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Christine Oswald


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Teisnacher Pfarr- und Gemeindebücherei mit über 4200 Medien

Bücher wurden digital erfasst - zwei Mädchen besuchen ihre Leseoma


Die Pfarr- und Gemeindebücherei im 1. Stock des Teisnacher Rathauses wurde auf den neuesten Stand gebracht. Alle Bücher und sonstige Medienträger wurden in sehr mühsamer Arbeit digital im Computer erfasst und durch die drei Bücherei-Damen einladend gestaltet. Am heutigen Donnerstag trafen sich die Verantwortlichen um Pfarrer Tobias Magerl und Bürgermeisterin Rita Röhrl zu einem Pressetermin und konnten voller Stolz Vollzug melden. Die Leiterin der Bücherei, Frau Luise Hacker aus Aschersdorf strahlte übers ganze Gesicht als sie ihre Arbeit und die ihrer ebenfalls ausschließlich ehrenamtlich tätigen Kolleginnen vorstellen konnte. Und in der Tat bietet die sehr geräumig  und ansehnlich ausgestaltete Bücherei im Obergeschoss des Rathauses durch angenehmes Tages- und Kunstlicht gut ausgeleuchtet  Raum ein durchaus einladendes Ambiente, das auch zum Aufenthalt einlädt.  
Jeden Donnerstag von 15 bis 18 Uhr kümmern sich Luise Hacker, Sophie Kain-Leidl aus Zuckenried und Ingrid Rebel aus Geiersthal um die Lesefreunde aus dem Pfarrbereich Teisnach und darüber hinaus. Frau Hacker berichtet voller Freude, dass die Bücherei in Teisnach steigende Leserzahlen zu vermelden hat, weil gerade in jüngster Zeit veralteter Lesestoff ausgemistet und die Bücherei wieder auf den neuesten Stand gebracht wurde. Man könne neben Romanen, Sach-, Kinder und Jugendbücher auch Hörbücher und Kinder CD zu einer sehr geringen Gebühr ausleihen.
Die Bücherei, so berichten Pfarrer Tobias Magerl und Bürgermeisterin Rita Röhrl, wurde im Jahre 1973 in eine gemeinsame Pfarr- und Gemeindebücherei zusammengelegt und ist seither für Pfarrei und Gemeinde eine wichtige Bildungseinrichtung. Dabei, so die Bürgermeisterin, übernehme die Gemeinde die Kosten für die Räumlichkeit, Heizung, Strom usw. und die Pfarrei leistet alle notwendigen Personalleistungen, so dass die Lasten gerecht verteilt sind, so die beiden Verantwortungsträger. Insbesondere Pfarrer Magerl ist es ein Anliegen, dass die Leistung der Büchereidamen herausgestellt werde, weil diese mit ihrer Arbeit im Hintergrund eine sehr wichtige Funktion übernehmen.
Eine reizende Geschichte trug sich zeitgleich zum Pressetermin zu, als zwei 7jährige Mädchen, Lucie und Emely die Bücherei betraten, um sich Lesestoff bei ihrer "Leseoma"  zu holen. Auf die Frage, nach ihrer Leseoma deuteten sie auf Ingrid Rebel, die seit Jahren jede Woche im Kindergarten aus Kinderbüchern Geschichten vorließt. Offenbar konnte sie dabei die Kinder so für das Lesen begeistern, dass diese ihre Leseoma sogar im Schulalter noch in der Bücherei besuchen. Darüber hinaus kommen die Kindergartenkinder in zwei Gruppen immer wieder in die Bücherei.    

Bild "Pfarrei Teisnach:Buecherei_Teisnach_1.jpg"
Die Verantwortlichen und die ehrenamtlichen Helfer in der Bücherei v.l. Pfarrer Tobias Magerl, Bürgermeisterin Rita Röhrl, Büchereileiterin Luise Hacker aus Aschersdorf, Ingrid Rebel aus Geiersthal und Sophie Kain-Leidl aus Zuckenried.

Bild "Pfarrei Teisnach:Buecherei_Teisnach_2.jpg"
Emely und Lucie suchen sich Lesestoff bei ihrer Leseoma


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06.06.2016:Bild "Pfarrei Teisnach:Firmung2016-DSC00862.JPG"

Firmung 2016 in Teisnach


Titularbischof von Inis Cathaig Dr. Josef Graf hat in der Teisnacher Pfarrkirche 53 Firmlingen das Sakrament der Firmung gespendet. Dazu begrüßte ihn Pfarrer Magerl. Mitzelebranten bei der Firmfeier waren außerdem Pfarrvikar Joseph  aus Teisnach und Pfarrer Alexander aus March.
Die Lesung trug Dora Obermeier vor. Die Miniband stimmte rhythmische Lieder an. Zum Schluß bedankte sich das Firmkind Dominic Huke mit seinem Firmpaten Fred Kitzke im Namen aller Firmlinge beim Firmspender mit einem Blumenstrauß.

Bild "Pfarrei Teisnach:Firmung_2016_IMG_0004t.jpg"

Die Firmlinge 2016 aus der Pfarreiengemeinschaft Teisnach-Patersdorf (in alphabetischer Reihenfolge): Achatz Maria, Arbinger Tabea, Denk Laura, Desch Isabel, Ebnet Christina, Feuchtwurzer Patrick, Fischl Katharina, Gewald Dominik, Graßl Corinna, Greil Tim, Gruber Lena, Hanninger Marina, Hasenöhrl Luisa, Helmbrecht Anna, Huke Dominic, Iglhaut Jasmin, Iglhaut Victoria, Kasparbauer Michaela, Kasperbauer Florian, Kastl Robin, Kauschinger Andrea, Kauschinger Johanna, Kerscher Lea, Kraus Andreas, Kraus Eva, Kraus Veronika, Leidl Katja, Löwinger Kerstin, Maier Michael, Mayr Fabian, Neumaier Florian, Obermeier Larissa, Paukner Hannah, Pauli Chiara, Pinzl Christian, Pinzl Magdalena, Pinzl Mario, Plenk Marcel, Pöhn Alina, Raab Kevin, Schiller Jakob, Schmäl Lena, Schoetz Johanna, Schreiner Simon, Sonnenholzner Luca, Specht Anna-Lena, Stadler Laura, Stadler Leon, Steinmann Florian, Stern Lisa-Marie, Wanninger Lea, Wittenzellner Maximilian, Wittenzellner Sofia


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17.04.2016:

"Eine Liebe, die sich gewaschen hat"

Feierliche Erstkommunion für 34 Kinder aus der Pfarrei Geiersthal-Teisnach


Jesus macht sich aus Liebe zu den Menschen zum Diener aller, das bringt er mit seiner Fußwaschung im Abendmahlssaal zum Ausdruck, wahrlich „eine Liebe, die sich gewaschen hat.“ Dieser Grundgedanke prägte die feierliche Erstkommunion am Sonntag, 17.04.2016, in der Pfarrkirche Teisnach.
Begleitet von ihren Lehrern aus den Grundschulen Geiersthal und Teisnach zogen die 34 Erstkommunionkinder zusammen mit Pfarrer Tobias Magerl und den Ministranten in die Kirche ein. Nach der Erneuerung des Taufversprechens sprachen einige Kommunionkinder die Fürbitten, ehe die jungen Christen zum ersten Mal den Leib und das Blut Christi empfangen durften. Die musikalische Gestaltung übernahmen die Mini-Band und der Kinder- und Jugendchor Teisnach unter der Leitung von Karin Besendorfer. Eine festliche Dankandacht rundete am Nachmittag den Erstkommuniontag ab. Die Erstkommunion feierten (in alphabetischer Reihenfolge): Laura Achatz, Sebastian Biller, Franz Danzer, Tobias Englmeier, Patrick Fischl, Emil Fleischmann, Jasmin Geiger, Tobias Graßl, Lukas Gröner, Eva-Marie Haas, Anna Hasenöhrl, Nico Hof, Teresa Hollmayr, David Iglhaut, Julian Iglhaut, Julia Ketzer, Elias Kraus, Johanna Kraus, Lukas Meier, Lena Metzger, Samuel Mies, Robin Neumann, Lena Pfeffer, Michael Pfeffer, Annalena Plenk, Mandy Rieglbauer, Veronika Sobkova, Julia Thurnbauer, Anna-Lena Vogl, Julia Weidlich, Lukas Weidlich, Ferdinand Weyermann, Markus Wittenzellner, Lukas Wühr.

Bild "Pfarrei Teisnach:Erstkommunion2016-Teisnach.jpg"
Die Erstkommunionkinder der Pfarrei Geiersthal-Teisnach mit Pfarrer Tobias Magerl, ihren Lehrerinnen und den Ministranten.
Foto:Muhrhauser